Mitgliederversammlung bestätigt Vorstand – Unterstützung für Hospiz erhöht

Die Mitgliederversammlung des Fördervereins Hospiz Esslingen hat alle Vorstandsmitglieder für die nächsten zwei Jahre bestätigt.

Marianne Hertle bleibt erste Vorsitzende, Annemarie Grammenos ihre Stellvertreterin. Gewählt wurden zudem erneut Joachim Exner als Schatzmeister, Helga Schlöffel als Schriftführerin,  Udo Mangold als Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit sowie die beiden Beisitzer Susanne Kränzle und Emanuel Grammenos.

Marianne Hertle berichtete, dass die Mitgliederzahl mit derzeit 680 Mitgliedern in etwa auf dem Vorjahresniveau geblieben ist. Die Historische Bürgergarde habe zum wiederholten Mal 3 000 Euro aus dem Erlös ihres Sockenverkaufs auf dem Esslinger Weihnachtsmarkt an den Förderverein gespendet.

Lechler Preis für Projekt "Letzte Fragen"

Mit 10 000 Euro hat der Verein im zurückliegenden Jahr die ambulante Hospizarbeit unterstützt, 30 000 Euro flossen in den stationären Bereich des Hospizes. 5000 Euro gingen an den Trauerbereich. Außerdem wurde das  Projekt „Letzte Fragen – Esslingen im Dialog“ mit  20 000 Euro und damit der Hälfte der Kosten, gefördert. Susanne Kränzle erläuterte, dass das Projekt den Gedanke einer sorgenden Gemeinde, der sogenannten „Caring Community“ verfolge. Bei den Veranstaltungen und Workshops sollen interessierte Menschen und Gruppierungen ins Gespräch kommen und sich Gedanken machen wie in Esslingen bis zuletzt gut gelebt werden kann. Das Projekt wurde mit dem Paul Lechler Preis 2018 ausgezeichnet. Das Preisgeld von 40 000 Euro soll dazu verwendet werden eine Publikation zu diesem in Deutschland bisher einmaligen Projekt herauszugeben.Aus den Spenden zum Tode des früheren Vorsitzenden Dr. Hartmann Würz wurde ein Strandkorb angeschafft, der im hinteren Bereich des Hospizes aufgestellt wurde. Außerdem wurden für das Sommerfest Biertischgarnituren und Sonnenschirme vom Förderverein gekauft.

Förderung des Hospiz Esslingen wird erhöht

Für 2018 hat der Förderverein beschlossen, die Förderung für den ambulanten und den stationären Bereich zu erhöhen. Mit 20 000 Euro wird die ambulante Arbeit und mit 40 000 Euro der stationäre Bereich unterstützt. Ein Patientensessel und ein Gefrierschrank sollen angeschafft werden. Für die Arbeit der Musiktherapeutin werden Instrumente benötigt, die der Verein finanzieren wird.

Udo Mangold berichtete, wie sich der Förderverein mit der neuen Datenschutzgrundverordnung beschäftigt hat, welche Mitgliederdaten erhoben werden und dass diese lediglich zur Information der Mitglieder, für die Einladungen zur Mitgliederversammlung und zum Einzug der Mitgliedsbeiträge verwendet werden. Man gehe aufmerksam und verantwortungsvoll mit den persönlichen Daten der Mitglieder um, versicherte Mangold.